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7 Fragen zum 7. Oktober
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Das Recht auf einem jüdischen Staat

Das Judentum entstand im historischen Land Israel. Die tiefe Verbundenheit des jüdischen Volks mit diesem Teil der Erde besteht nachweislich seit etwa 5.000 Jahren. Juden haben das historische Land Israel nicht freiwillig verlassen. Sie wurden von den Römern ab dem ersten Jahrhundert u. Z. systematisch vertrieben und verschleppt.


Juden gaben ihren Traum von einer Rückkehr in ihre angestammte Heimat nicht auf, trotz eines 2.000 Jahre andauernden Exils. Der moderne Zionismus ist die nationale Emanzipationsbewegung der Juden. Zionisten setzen sich aktiv für die Existenz des modernen Staates Israel als einzigen Zufluchtsort für Juden weltweit ein. Das beinhaltet

die Garantie der Sicherheit der israelischen Bürger und die Verteidigung nach außen.


Auch das Völkerrecht unterstützt einen jüdischen Staat. Bereits 1937 stimmte man einer Teilung des Gebietes in einen jüdischen und einen arabischen Staat zu (Peel-Plan). Die systematische Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden während des Zweiten Weltkriegs (Holocaust) und die daraus resultierende Notlage vieler Überlebender stärkten sowohl die internationale Sympathie für die Schaffung einer jüdischer Heimstätte als auch die Entschlossenheit der zionistischen Bewegung, einen eigenen Staat zu schaffen; Die Shoah trug damit entscheidend zur Unterstützung und zur schnellen Umsetzung des UN‑Teilungsplans und damit zur Gründung Israels im Jahr 1948 bei.


Dennoch wird diese Entscheidung der Weltgemeinschaft von einigen Anrainerstaaten und dem Iran bis heute abgelehnt. Dies mündete in zahlreichen kriegerischen Auseinandersetzungen, die bis heute ihren mörderischen Kampf um das gesamte Gebiet fortführen.

Sie können die ausführliche Langversion als PDF herunterladen. Sie enthält zusätzlich alle Quellenverweise.

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#7about7oct

7 Fragen zum 7. Oktober

#7about7oct

Apartheid ?

Eine pluralistische Gesellschaft

"Ja, aber" ?

Der 7. Oktober: Ja, aber .:.

Freiluftgefängnis ?

Gaza und die Hamas

Genozid ?

Der Kampf gegen den Terror

Kolonialstaat ?

Die nationale Souverenität Israels

Illegale Siedlungen ?

Folge, nicht Ursache

Kein Existenzrecht ?

Schutz jüdischen Lebens

Quellennachweis Download

Literaturangaben

Bonusfragen zum 7.10.23
#7about7oct

Jude ?

Die Folgen für Juden weltweit

Gelbe Linien

Neue Verteidigungslinie in Gaza



Mit freundlicher Unterstützung des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg
und der Karl-Bröger-Gesellschaft

Wir reden nicht über die Belange von Jüdinnen und Juden, sondern mit ihnen.

Dieses Projekt entstand unter aktiver Einbeziehung der jüdischen Gemeinschaft  in Nürnberg.

Über uns

Wir sind ein Kollektiv aus Einzelpersonen sowie Menschen, die in unterschiedlichen Organisationen tätig sind. Unser Ziel ist es, eine sachliche und differenzierte Debatte über den Nahen Osten zu fördern.

Gleichzeitig beobachten wir seit Monaten eine deutliche Zunahme antisemitischer Rhetorik. Dem möchten wir einen fairen, faktenbasierten und respektvollen Diskurs entgegensetzen.


In den vergangenen zwei Jahren haben wir uns intensiv mit den historischen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründen des Nahostkonflikts auseinandergesetzt. Aus dieser kontinuierlichen Arbeit ist eine fundierte Expertise entstanden, die wir nun in Form von Beiträgen und Unterrichtsmaterialien zugänglich machen möchten.


Gemeinsam mit überwiegend jungen Erwachsenen wurden in einem partizipativen Prozess Inhalte erarbeitet, die helfen sollen, die komplexen Zusammenhänge des Konflikts besser einzuordnen. Die Materialien unterstützen dabei, populistischen, verkürzten, diskriminierenden und antisemitischen Positionen argumentativ entgegenzutreten und einen reflektierten Umgang mit der Debatte zu fördern.


Wir laden dazu ein, unsere Beiträge und Unterrichtsmaterialien zu nutzen, weiterzuverbreiten und kritisch-konstruktiv zu begleiten. Ebenso freuen wir uns über Austausch, neue Perspektiven und Menschen, die sich einbringen möchten.!