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7 Fragen zum 7. Oktober
#7about7oct


Eine pluralistische Gesellschaft
Alle Bürger Israels haben dieselben Rechte und Pflichten unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Rund 26% der israelischen Staatsbürger sind keine Juden (Moslems, Christen, Drusen und andere). Arabische Parteien nehmen an den demokratischen Wahlen teil, sind im Parlament vertreten und waren auch schon an der Regierung beteiligt. Die arabische Sprache genießt eine privilegierte Stellung, arabische Bürger können ihre Schulausbildung in einem arabischen Bildungssystem absolvieren. Arabische Bürger sind in allen Bereichen der Gesellschaft und des Staatswesens vertreten: Politik, Wirtschaft, Justiz, Armee, Wissenschaft, Kunst, Sport usw.
Die Situation in der Westbank (auch Westjordanland oder Judäa und Samaria genannt) ist komplex, weit über 80% der dort lebenden Palästinenser werden von der palästinensischen Autonomiebehörde regiert. In Gaza hingegen leben ausschließlich Palästinenser, für Israelis ist die Einreise dorthin untersagt. [Nach dem Angriff der Hamas am 07.10.23 gibt es dort vorübergehend israelische militärische Präsenz, aktuell auf etwa 52% des Territoriums (Stand: Mai 2026).]
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7 Fragen zum 7. Oktober
#7about7oct
Eine pluralistische Gesellschaft
Der 7. Oktober: Ja, aber .:.
Gaza und die Hamas
Der Kampf gegen den Terror
Die nationale Souverenität Israels
Folge, nicht Ursache
Schutz jüdischen Lebens
Literaturangaben
Bonusfragen zum 7.10.23
#7about7oct
Diskursverschiebung





Mit freundlicher Unterstützung des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg
und der Karl-Bröger-Gesellschaft
Wir reden nicht über die Belange von Jüdinnen und Juden, sondern mit ihnen.
Dieses Projekt entstand unter aktiver Einbeziehung der jüdischen Gemeinschaft in Nürnberg.
Über uns
Wir sind ein Kollektiv aus Einzelpersonen sowie Menschen, die in unterschiedlichen Organisationen tätig sind. Unser Ziel ist es, eine sachliche und differenzierte Debatte über den Nahen Osten zu fördern.
Gleichzeitig beobachten wir seit Monaten eine deutliche Zunahme antisemitischer Rhetorik. Dem möchten wir einen fairen, faktenbasierten und respektvollen Diskurs entgegensetzen.
In den vergangenen zwei Jahren haben wir uns intensiv mit den historischen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründen des Nahostkonflikts auseinandergesetzt. Aus dieser kontinuierlichen Arbeit ist eine fundierte Expertise entstanden, die wir nun in Form von Beiträgen und Unterrichtsmaterialien zugänglich machen möchten.
Gemeinsam mit überwiegend jungen Erwachsenen wurden in einem partizipativen Prozess Inhalte erarbeitet, die helfen sollen, die komplexen Zusammenhänge des Konflikts besser einzuordnen. Die Materialien unterstützen dabei, populistischen, verkürzten, diskriminierenden und antisemitischen Positionen argumentativ entgegenzutreten und einen reflektierten Umgang mit der Debatte zu fördern.
Wir laden dazu ein, unsere Beiträge und Unterrichtsmaterialien zu nutzen, weiterzuverbreiten und kritisch-konstruktiv zu begleiten. Ebenso freuen wir uns über Austausch, neue Perspektiven und Menschen, die sich einbringen möchten.!





