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7 Fragen zum 7. Oktober
#7about7oct


Der 7. Oktober: Ja, aber ...
Am 7. Oktober 2023 verübten Palästinenser aus dem Gaza-Streifen unter der Führung von Hamas das größte Massaker an Juden seit dem Holocaust. Dabei wurden über 1.200 Menschen kaltblütig ermordet, Frauen vergewaltigt und 251 Geiseln verschleppt (darunter Säuglinge, Kinder, Frauen, Greise). Einige Menschen waren über zwei Jahre lang als Geiseln unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten. Die sterblichen Überreste der letzten Geisel wurden erst am 26.01.26 nach Israel zurückgebracht, nur 166 Menschen kehrten lebend, jedoch stark traumatisiert, zurück.
Die Terroristen streamten ihre Gräueltaten live ins Internet. Nachweislich nahmen palästinensische Zivilisten an dem mörderischen Überfall teil, bejubelten die Massaker, misshandelten Leichen, demütigten die Geiseln und hielten sie bei sich gefangen. Weltweit feiern Menschen den Übergriff und zeigen sich solidarisch mit den Terroristen der Hamas, so auch bei Kundgebungen in Deutschland.
Seit dem 07.10.23 ist Israel dauerhaftem Raketenbeschuss von Hamas und Hisbollah, aber auch durch Iran und seinen weiteren Proxys (Huthi) ausgeliefert. Die Angriffe seitens der Terroristen erfolgen größtenteils aus den humanitären Schutzzonen heraus, was die Verteidigung gegen diese Attacken erheblich erschwert.
Seither mussten außerdem sowohl aus den im Süden an Gaza angrenzenden Kibbuzim als auch im Norden an der Grenze zu Libanon insgesamt 200.000–250.000 Israelis evakuiert werden bzw. sind Menschen
aus Angst vor Raketenbeschuss geflohen, was eine der größten Binnenvertreibungen in der Geschichte Israels darstellt (Stand: Mai 2026).
Sie können die ausführliche Langversion als PDF herunterladen. Sie enthält zusätzlich alle Quellenverweise.
7 Fragen zum 7. Oktober
#7about7oct
Eine pluralistische Gesellschaft
Der 7. Oktober: Ja, aber .:.
Gaza und die Hamas
Der Kampf gegen den Terror
Die nationale Souverenität Israels
Folge, nicht Ursache
Schutz jüdischen Lebens
Literaturangaben
Bonusfragen zum 7.10.23
#7about7oct
Diskursverschiebung





Mit freundlicher Unterstützung des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg
und der Karl-Bröger-Gesellschaft
Wir reden nicht über die Belange von Jüdinnen und Juden, sondern mit ihnen.
Dieses Projekt entstand unter aktiver Einbeziehung der jüdischen Gemeinschaft in Nürnberg.
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Wir sind ein Kollektiv aus Einzelpersonen sowie Menschen, die in unterschiedlichen Organisationen tätig sind. Unser Ziel ist es, eine sachliche und differenzierte Debatte über den Nahen Osten zu fördern.
Gleichzeitig beobachten wir seit Monaten eine deutliche Zunahme antisemitischer Rhetorik. Dem möchten wir einen fairen, faktenbasierten und respektvollen Diskurs entgegensetzen.
In den vergangenen zwei Jahren haben wir uns intensiv mit den historischen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründen des Nahostkonflikts auseinandergesetzt. Aus dieser kontinuierlichen Arbeit ist eine fundierte Expertise entstanden, die wir nun in Form von Beiträgen und Unterrichtsmaterialien zugänglich machen möchten.
Gemeinsam mit überwiegend jungen Erwachsenen wurden in einem partizipativen Prozess Inhalte erarbeitet, die helfen sollen, die komplexen Zusammenhänge des Konflikts besser einzuordnen. Die Materialien unterstützen dabei, populistischen, verkürzten, diskriminierenden und antisemitischen Positionen argumentativ entgegenzutreten und einen reflektierten Umgang mit der Debatte zu fördern.
Wir laden dazu ein, unsere Beiträge und Unterrichtsmaterialien zu nutzen, weiterzuverbreiten und kritisch-konstruktiv zu begleiten. Ebenso freuen wir uns über Austausch, neue Perspektiven und Menschen, die sich einbringen möchten.!





