Brandschutz Diskriminierung

Ein Bündnis Nürnberger Kulturbetriebe

Abschlussdokumentation Auswertung Fragebögen

Awareness im Nürnberger Nachtleben

Der Brandschutz-Diskriminierung


Unser Verein entwickelt derzeit ein Schulungskonzept für ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter*innen. Im Rahmen von Tagesworkshops sollen sich Engagierte schulen lassen können, um Gäste in Übergriffsituationen zu unterstützen.

Unsere Schulung orientiert sich an gängige Brandschulhelferschulungen. Diese sind praxis-nah und niedrigschwellig.     
Dabei steht das Bedürfnis und die Wahrnehmung des betroffenen Gastes im Mittelpunkt der Intervention. Die eintägige Schulunge beinhaltet einen theoretischen Teil, der wichtige Aspekte zum Thema Diskriminierung vermittelt. Der anschließende Praxisteil ist eine Trainingseinheit, um mit Methoden des szenischen Rollenspiel Interventionsmöglichkeiten nach einem mutmaßlichen Übergriff einzuüben.

Wir entwickeln einen Handlungsleitfaden, um sich nicht alleine auf die eigene Intuition verlassen zu müssen. Im Nachtleben ist das Personal oftmals überlastet und übermüdet.    

"Betroffene sind keine
                               Opfer"

Zivilcourage gehört erlernt. Leider werden viel zu oft Menschen auch im  Nachtleben diskriminiert, aufgrund ihrer Nationalität, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Ausrichtungen, einer äußerlich wahrnehmbare Beeinträchtigung oder ihrer Hautfarbe. Nürnberg verpflichtet sich alles dafür zu tun, damit die Menschenrechte eingehalten werden.

Nicht jede  Kulturveranstalterin und nicht jeder Club bringt die Kapazität mit, um eigene Awarenesskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. 
Kulturinstitutionen sollten  daher Unterstützung erfahren, damit sie sich für die Einhaltung der Menschenrechte in ihrem Wirkungsbereich stark machen.

Durch eine Evaluation und Dokumentation erhoffen wir bis Ende 2023 belegen zu können, dass ein niedrigschwelliges Schulungskonzept die Sicherheit und die Begleitung von Betroffenen bei Übergriffen im Nachtleben sichtlich verbessert.

Hierfür wollen wir eine Soziologin beauftragen, um in Interviews die Einschätzung zu unseren Bemühungen bei Gästen, Mitarbeiter und den mitwirkenden Institutionen zu vergleichen.

Wir wollen herausfinden, ob in Zukunft und Großveranstaltungen ein Pool ehrenamtlicher Awarenessmitarbeiter*innen das Nachtleben bereichern könnten, bzw. sie Kulturbetriebe und Clubs unterstützen können.


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