Gaza und die Hamas
Gaza sollte laut UN-Teilungsplan von 1947 Teil eines arabisch-palästinensischen Staat werden, was durch die ägyptische Besatzung verhindert wurde.
1967 eroberte Israel das Gebiet im 6-Tage-Krieg von Ägypten, die Israelis wurden als Befreier gefeiert. Erst Mitte der 1980er formierte sich gewalttätiger Widerstand in Gaza (Intifada), es entstand die islamistische Terrorgruppe Hamas.
Aus Schutz vor anhaltendem Terror riegelte Israel sich von Gaza streng ab, bis im Jahr 2005 der vollständige Abzug erfolgte.
Bis zum 07. Oktober 2023 war es zehntausenden von Palästinensern aus Gaza täglich gestattet, zur Arbeit nach Israel einzureisen.
Ägyptens Grenze mit Gaza ist dagegen hermetisch abgeriegelt, aus Angst vor einem Einsickern islamistischer Terroristen aus dem Palästinensergebiet.
Auch humanitäre Hilfe für Gaza wird v.a. durch Israel geleistet. Größtenteils wird diese von der Hamas geraubt und auf dem Schwarzmarkt verkauft.
Milliarden an Entwicklungshilfe wurden für Gaza bereitgestellt, die jedoch in Terrorstrukturen (Waffen, Raketen, Tunnel, Propaganda) und in die Taschen der Hamas-Führer flossen, anstatt in Infrastruktur.
Damit konnte Hamas eine Festung des Terrors in Gaza installieren, so wie die Hizbollah im Süd-Libanon.
Die Verantwortung für die Lage in Gaza liegt bei der Hamas, die nicht nur ihre eigene Bevölkerung durch ein islamistisches Regime unterdrückt, sondern auch fortwährend Terror verübt.
7 Fragen zum 7. Oktober
#7about7oct
Eine pluralistische Gesellschaft
Der 7. Oktober: Ja, aber .:.
Gaza und die Hamas
Der Kampf gegen den Terror
Die nationale Souverenität Israels
Folge, nicht Ursache
Das Recht auf einen jüdischen Staat
Bonusfragen zum 7.10.23
#7about7oct
Die Folgen für Juden weltweit
Debattenkultur am Scheideweg
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Mit freundlicher Unterstützung von Prof. Dr. Lutz Edzard:
Institut für Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens Lehrstuhl für Arabistik und Semitistik
FAU Erlangen-Nürnberg
Wir reden nicht über die Belange von Jüdinnen und Juden, sondern mit ihnen.
Dieses Projekt entstand unter aktiver Einbeziehung der jüdischen Gemeinschaft in Nürnberg.
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Wir sind ein Kollektiv aus Einzelpersonen und in Organisationen wirkenden Menschen. Wir bemühen uns um eine sachlich geführte Debatte über den Nahen Osten. Die dortige Situation ist derzeit verstörend und wird auch in Israel kontrovers debattiert.
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Jean-François Drożak
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