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7 Fragen zum 7. Oktober
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Gaza und die Hamas

Laut UN-Teilungsplan von 1947 sollte Gaza Teil eines arabisch-palästinensischen

Staates werden, was jedoch durch den arabischen Krieg (1948) und die ägyptische Besatzung verhindert wurde. 1967 eroberte Israel das Gebiet im 6-Tage-Krieg von Ägypten.


Mitte der 1980er formierte sich gewalttätiger Widerstand in Gaza (die erste Intifada), es

entstand die islamistische Terrorgruppe Hamas. Aus Schutz vor anhaltendem Terror riegelte Israel sich von Gaza ab. Im Jahr 2005 erfolgte dann der vollständige Abzug. Weiterhin konnten zehntausende Palästinenser aus Gaza täglich zur Arbeit nach Israel einreisen. Ägyptens Grenze zu Gaza ist bis heute abgeriegelt, aus Angst vor einem Einsickern von islamistischem Terror aus dem Palästinensergebiet.


Jahrzehntelang erhielt Gaza Zuwendungen in Milliardenhöhe an internationaler Entwicklungshilfe, u. a. von arabischen Regionalmächten, aus dem Westen und auch aus Deutschland. Mit diesem Geld konnte die Hamas ihre weltweit agierende terroristische Infrastruktur finanzieren und damit nicht nur die eigene Bevölkerung in Gaza brutal unterdrücken, sondern auch Israel wiederholt durch Anschläge attackieren. Vergleichbar, ebenfalls mit weltweiten Auswirkungen, agiert die Hisbollah im Libanon.

Sie können die ausführliche Langversion als PDF herunterladen. Sie enthält zusätzlich alle Quellenverweise.

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#7about7oct

7 Fragen zum 7. Oktober

#7about7oct

Apartheid ?

Eine pluralistische Gesellschaft

"Ja, aber" ?

Der 7. Oktober: Ja, aber .:.

Freiluftgefängnis ?

Gaza und die Hamas

Genozid ?

Der Kampf gegen den Terror

Kolonialstaat ?

Die nationale Souverenität Israels

Illegale Siedlungen ?

Folge, nicht Ursache

Kein Existenzrecht ?

Schutz jüdischen Lebens

Quellennachweis Download

Literaturangaben

Bonusfragen zum 7.10.23
#7about7oct

Jude ?

Die Folgen für Juden weltweit

Gelbe Linien

Neue Verteidigungslinie in Gaza



Mit freundlicher Unterstützung des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg
und der Karl-Bröger-Gesellschaft

Wir reden nicht über die Belange von Jüdinnen und Juden, sondern mit ihnen.

Dieses Projekt entstand unter aktiver Einbeziehung der jüdischen Gemeinschaft  in Nürnberg.

Über uns

Wir sind ein Kollektiv aus Einzelpersonen sowie Menschen, die in unterschiedlichen Organisationen tätig sind. Unser Ziel ist es, eine sachliche und differenzierte Debatte über den Nahen Osten zu fördern.

Gleichzeitig beobachten wir seit Monaten eine deutliche Zunahme antisemitischer Rhetorik. Dem möchten wir einen fairen, faktenbasierten und respektvollen Diskurs entgegensetzen.


In den vergangenen zwei Jahren haben wir uns intensiv mit den historischen, politischen und gesellschaftlichen Hintergründen des Nahostkonflikts auseinandergesetzt. Aus dieser kontinuierlichen Arbeit ist eine fundierte Expertise entstanden, die wir nun in Form von Beiträgen und Unterrichtsmaterialien zugänglich machen möchten.


Gemeinsam mit überwiegend jungen Erwachsenen wurden in einem partizipativen Prozess Inhalte erarbeitet, die helfen sollen, die komplexen Zusammenhänge des Konflikts besser einzuordnen. Die Materialien unterstützen dabei, populistischen, verkürzten, diskriminierenden und antisemitischen Positionen argumentativ entgegenzutreten und einen reflektierten Umgang mit der Debatte zu fördern.


Wir laden dazu ein, unsere Beiträge und Unterrichtsmaterialien zu nutzen, weiterzuverbreiten und kritisch-konstruktiv zu begleiten. Ebenso freuen wir uns über Austausch, neue Perspektiven und Menschen, die sich einbringen möchten.!